In Concepción wurden zwei Personen festgenommen, weil sie angeblich einen Tapir erlegt haben sollen. Da der Tapir als eine aussterbende Tierart in Paraguay gilt und unter Schutz steht, könnten die Täter angeklagt werden, weil sie gegen das Umweltgesetz 716 verstoßen haben.

 

Die beiden verhafteten Männer arbeiten für eine Werft am Paraguayfluss. Sie behaupten, das Tier nur aus dem Wasser gezogen und es zum Hafen gebracht zu haben. Ihren Aussagen gegenüber der Nationalpolizei zufolge, war das Tier bereits angeschossen gewesen und ertrank deshalb im Fluss.

 

Der 250 Kilogramm schwere Tapir wurde der Fakultät für Veterinärwissenschaften der Nationalen Universität von Asunción (UNA) übergeben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. (py-presse)

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